Mein derzeitiges Hauptforschungsfeld umfasst Postwachstum Ökonomie und Gesellschaft, solidarische Ökonomie, soziale Ungleichheiten mit den Schwerpunkten Armut, soziale Bindungen, subjektives Wohlbefinden.

Ich arbeite derzeit an einem anwendungsbezogenen Buch über die Möglichkeiten eines guten, auf Werten basierenden Lebens. Darin diskutiere ich kritisch die gegenwärtige Praxis des Hedonismus und seine individuellen und sozialen Konsequenzen im Lichte der alten griechischen Tradition und stelle die Alternative des „Eudaimonia“ von Aristoteles vor. Diese Tradition, die hervorhebt, dass Glück eher die „unbeabsichtigte“ Konsequenz bewusster Handlungen und der Entwicklung von Tugenden ist, und dass für Glück auch die Rolle von Freundschaft und Gemeinschaft entscheidend sind, könnte als normative Grundlage eines wertebasierten Lebens dienen. Ich verknüpfe in meinem Buch Einsichten der Philosophie, Psychologie, Soziologie, und Ökonomie, sowie Geschichten aus meiner Arbeit als Gruppenleiterin und dem Alltag.